Zurren - Ratschenschlösser
Produkt Details
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Artikel Nr. Material Gewicht kg Belastbarkeit LC daN Zusatzinformationen Vorspannkraft STF daN
Ergo-Langhebelratsche
77179 Stahl verzinkt, gelb passiviert 1,80 2500 Ergo-Langhebelratsche 500
Langhebelratsche
71179 Stahl verzinkt, gelb passiviert 1,49 2500 Langhebelratsche 400
71056 Stahl verzinkt, gelb passiviert 1,04 2500 250
71402 Stahl verzinkt, gelb passiviert 1,04 2000 250
71016 Stahl verzinkt, gelb passiviert 1,02 1650 165
71265 Stahl verzinkt, gelb passiviert 0,49 1000 150
77131 Stahl verzinkt, gelb passiviert 0,57 1500 130
71036 Stahl verzinkt, gelb passiviert 0,38 1000 170
77036 Stahl verzinkt, gelb passiviert 0,33 650 200
71234 Stahl verzinkt, gelb passiviert 0,20 400 195
77035 Edelstahl 0,23 300
Zurren - Ratschenschlösser

Zurrgurte: Volle Spannkraft voraus
Zugfest im Einsatz, flexibel und einfach im Gebrauch.

Zurrgurte für die Ladungs- sicherung haben sich erfolgreich durchgesetzt und zählen heute zu den meistverwendeten Verzurr- mitteln. Die Verankerung der Zurrgurt-Endbeschläge am Fahrzeug kann über Zurrmul den im Boden oder über den stabilen Fahrzeugaussenrahmen erfolgen.

Das Ladegut wird mit Hilfe der Zurrgurtvorspannung auf die Ladefläche gedrückt. Durch die so erhöhte Reibung zwischen Ladegut und Fahrzeugboden wird ein Kraftschluss erreicht, der das Verrutschen der Ladung verhindert.

Verzurrarten
Die Wahl der Verzurrart ist im Wesentlichen abhängig von der Beschaffenheit der Fracht und des Transportbehälters.
Die zulässige Festigkeit (F zul.) der Zurrgurte wird in daN angegeben.
Klemmschloß
Hebelspannschloß
Ratschenschloß
1 kg = 9,81 N
10 N = 1 daN
=> 1 daN ≈ 1 kg
  • Für leichte Verzurrung anwendbar
  • Nur geringe Vorspannung möglich
  • Die Haltekraft erfolgt durch die Klemmwirkung zwischen Schloss und Klemmbacke.
Spannen: Gurtende in Pfeilrichtung durchziehen, Spannhebel nach A umlegen und einrasten
Öffnen: Spannhebel entriegeln, nach B umlegen.
  • Für Innenverzurrung
  • Vorspannung bis ca. 200 daN
  • Die Haltekraft erfolgt durch die Bandumlenkung des Gurtbandes.
Spannen: Losende durch Spannachse ziehen. Mit Spannhebel ratschen.
Lösen: Spannklinke zurückziehen und Spannhebel von Position A nach B umlegen
  • Für schwere Außenverzurrung
  • Hohe Vorspannung möglich
  • Die Haltekraft wird erzielt durch die Bandumschlingung auf der Spannachse.

Beim Gütertransport auf der Straße ist das kraftschlüssige Niederzurren eine gängige Möglichkeit, Ladung
zu sichern. Kraftschlüssig bedeutet dass die Vorspannkraft FV in Verbindung mit der Reibungskraft FW optimal bemessen ist.

Das Niederzurren erfolgt durch
Zurrgurte, die über die Ladung
gespannt werden. Zusammen mit der Vorspannkraft wirken die Zurrgurte und ihre Kräfte auf die Ladung und auf die Ladefläche ein. Damit sich die Ladung nicht verschieben
kann, müssen die Vorspannkräfte und die Gewichtskraft der Ladung
aufeinander abgestimmt sein. Zur Erhöhung des Gleitreibbeiwertes wird darüber hinaus der Einsatzvon Antirutschmatten empfohlen.

Kraftschluss
Beim Niederzurren wird die Ladung durch die Zurrmittel auf die Ladefläche gepresst. Durch das Anpressen erhöht sich die Reibungskraft. Die Reibungskraft sichert sich die Ladung gegen Rutschen.


Formschluss
Unter Formschluss versteht man die Verladung der Güter direkt an die Stirnwand, die Rückwand und die
Seitenwände. Ist so die gesamte Ladefläche lückenlos ausgefüllt, kann die Ladung durch einen ausreichend
stabilen Fahrzeugaufbau
gesichert werden.

 

Wie Sie dem Rechenbeispiel entnehmen können, erreichen Sie also mit der Langhebelratsche besonders
hohe Vorspannkräfte.


Auch die Kombination aus Form und Kraftschluss ist möglich: Sichern Sie eine Ladung mit Hilfe der Stirnwand in Fahrtrichtung durch Formschluss und gegen seitlichen Verschub durch Kraftschluss.Es muss allerdings sichergestellt sein, daß die Ladung nach allen Richtungen gesichert ist! Immer, wenn der Fahrzeugaufbau so konstruiert ist, daß Stirnwände, Bordwände oder Rungen zur Ladungssicherung genutzt werden können, ist die Kombination aus Form- und Kraftschluss empfehlenswert.

Nach DIN EN 283 und DIN EN
12642 (Wechselbehälter bzw.
Nutzfahrzeugaufbauten) beträgt die maximale Belastbarkeit
- der Stirnwand 40 % der Nutzlast, max. 5.000 kg
- der Rückwand 25 % der Nutzlast, max. 3.100 kg
- der Seitenwände 30 % der
Nutzlast.


Diese Belastbarkeiten gelten nurbei formschlüssiger Verladung. Dazu muss die Ladung direkt an die Laderaumbegrenzung herangeladen werden.


Aufbau eines textilen Zurrmittels Textile Zurrgurte sind in allen
CEN-Mitgliedsstaaten seit Mai
2001 nach DIN EN 12195-2 herzustellen.

Es gibt ein- und zweiteilige Zurrgurte. Ein einteiliger Zurrgurt wird als Ringgurt eingesetzt und ist nur einfach etikettiert. Ein zweiteiliger Zurrgurt besteht aus dem Festende und dem Losende, hat demzufolge auch zwei Etiketten.


Der Inhalt des Etiketts ist durch die Norm DIN EN 12195 vorgegeben. In der Vergangenheit wurde von Fzul
gesprochen – der zulässigen
Zugkraft. Die „Lashing Capacity" LC definiert die maximale Belastbarkeit
neu. Ebenfalls neu: Die Ausweisung der Vorspannkraft STF auf dem Etikett.


Die DIN EN beschreibt auch den Prüfaufbau zur Ermittlung der „Standard Tenions Force" STF:
Werden 50 daN Handkraft am
Spannhebel eingeleitet, muss eine Vorspannkraft STF von mindestens 10% der LC erreicht werden.

 

Zurren - Ratschenschlösser

Zurrgurte: Volle Spannkraft voraus Zugfest im Einsatz, flexibel und einfach im Gebrauch.

Zurrgurte für die Ladungssicherung haben sich erfolgreich durchgesetzt und zählen heute zu den meistverwendeten Verzurrmitteln. Die Verankerung der Zurrgurt-Endbeschläge am Fahrzeug kann über Zurrmulden im Boden oder über den stabilen Fahrzeugaussenrahmen erfolgen. Das Ladegut wird mit Hilfe der Zurrgurtvorspannung auf die Ladefläche gedrückt. Durch die so erhöhte Reibung zwischen Ladegut und Fahrzeugboden wird ein Kraftschluss erreicht, der das Verrutschen der Ladung verhindert.

Beim Gütertransport auf der Straße ist das kraftschlüssige Niederzurren eine gängige Möglichkeit, Ladung zu sichern. Kraftschlüssig bedeutet dass die Vorspannkraft FV in Verbindung mit der Reibungskraft FW optimal bemessen ist.

Das Niederzurren erfolgt durch Zurrgurte, die über die Ladung gespannt werden. Zusammen mit der Vorspannkraft wirken die Zurrgurte und ihre Kräfte auf die Ladung und auf die Ladefläche ein. Damit sich die Ladung nicht verschieben kann, müssen die Vorspannkräfte und die Gewichtskraft der Ladung aufeinander abgestimmt sein. Zur Erhöhung des Gleitreibbeiwertes wird darüber hinaus der Einsatz von Antirutschmatten empfohlen.

 

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